Fertigungssteuerung – So funktioniert die Produktion

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Fertigungssteuerung wird auch als Produktionssteuerung bezeichnet und gehört zu dem Herzstück des Produktionsmanagements und der modernen Industrie. Die Umsetzung der Produktionsplanung gehört zu der Hauptaufgabe der Fertigungssteuerung. Ein PPS-System ist ein System oder ein Computerprogramm, welches informationstechnisch die Produktionsplanung und die Fertigungssteuerung miteinander verbindet. Damit eine Verstopfung von Ressourcen bei der Fertigungskette verhindert und die Freigabe von Produktionsaufträgen sicher gewährleistet wird, greifen Unternehmen auf die Produktionsplanung zurück.

Das ist eine Fertigungssteuerung

Die Fertigungssteuerung weist einige Hauptaufgaben auf, wie z. B. die Minderung der Maschinen-Leerzeiten, die Verkürzung der Durchlaufzeiten von den Aufträgen und natürlich die Lenkung der Produktion entsprechend der Ablaufplanung. Zudem müssen alle Informationen und Daten für die Produktionslogistik und der Supply Chain Ihres Unternehmens gewonnen und anschließend verarbeitet werden. Diese sorgen dafür, dass eine bestmögliche Erfüllung einer Fertigung der logistischen Zielgröße gewährleistet werden kann. Dabei erfolgt bei der Fertigung die Steuerung aus zwei unterschiedlichen Methoden:

  1. Zentralisierte Fertigungssteuerung
  2. Dezentralisierte Fertigungssteuerung

Alle Informationen laufen über ein Steuerungszentrum bei der zentralisierten Steuerung. Hingegen laufen alle Produktionsanweisungen bei der dezentralisierten Steuerung bereits in der ersten Produktionsstufe und anschließend werden diese ergänzt oder weiterverarbeitet. Bei der zweiten Methode wird bei der ersten Produktionsstufe die Menge bereitgestellt, die auch weitere Stufen erfordern. Somit bezeichnet man die erste Methode als eine Push-Technik und die zweite Methode als eine Pull-Technik. Somit handelt es sich bei der dezentralisierten Steuerung um einen sogenannten „Just-in-Time Prozess“, welcher unmittelbar stattfindet.

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Bestandteile einer effizienten Fertigungssteuerung

Die Produktionsplanung besteht aus einem bekannten Modell, und zwar dem Aachener PPS-Modell. Im Kern besteht hierbei die Produktion aus vier Referenzsichten: Prozessarchitektursicht, Aufgabensicht, Prozesssicht und Funktionssicht.

Darüber hinaus werden in einem Unternehmen bei der Produktionssteuerung, die Aufgaben in folgende koordiniert:

  • Materialbeschaffung
  • Materialbevorratung
  • Produktionsplanung
  • Bereitstellung des Materials
  • Planung der Maschinenbelegung
  • Kapazitätsplanung
  • Herstellung von Fertigungsaufträgen
  • Steuerung der Stücklisten
  • Ausgleich von Ausfällen
Fertigungssteuerung - Was sind die Grenzen?

In der Steuerung des Fertigungsleitsystems liegt die Definition der Hauptaufgabe. Die Planung erfolgt so, dass die Fertigung von den Produktionsstücken minutengenau erfolgt. Industrie 4.0 wird mittels ERP-System und Supply Chain Management durch Flexivent betrieben.

Vorteile der Fertigungssteuerung

In der Fertigungsindustrie müssen Unternehmen den Ansprüchen ihrer Kunden, bezüglich des großen Sortiments zum angegebenen Termin gerecht werden und gleichzeitig eine wirtschaftliche Produktion betreiben. Folglich erfordert die Fertigung eine große Flexibilität. Jedoch ist es die Flexibilität, die viel Geld kostet, weil dadurch Leerzeiten oder aufgrund von Änderungen Wartezeiten auftreten. Die Fertigungsplanung zusammen mit der Fertigungssteuerung bietet einer Firma viele Vorteile, denn es lassen sich die eigenen Anlageressourcen optimal nutzen. Folglich lassen sich bei den Reinigungszeiten, den Rohstoffen beim Personal und dem Lagerbestand, dank einer optimalen Planung Kosten einsparen. Das sind die Vorteile auf einen Blick:

  • Optimierung der Kosten
  • Steigerung der Produktionskapazität
  • Bessere Flexibilität
  • Erhöhung der Lieferfähigkeit
  • Bessere Rüstzeiten
  • Sicherung der Liefertreue im Vertrieb
  • Erhöhung der Lieferfähigkeit
  • Bessere Planbarkeit kurzfristiger Aufträge
  • Vermeidung von saisonalen Produktionsschwankungen
  • Vorausschauende Planung
  • Optimale Planung von Abrufaufträgen

Grenzen der Fertigungssteuerung

Sie als Unternehmer benötigen nur aktuelle und zu 100 Prozent korrekte Daten, um eine Fertigung per IT steuern zu können. Viele Daten werden bei der Fertigungsplanung direkt aus der Produktion entnommen und anschließend an die entsprechenden Aufgaben angepasst, erfasst und weiterverarbeitet. Durch eine solche Planung wird zwar die Produktherstellung unterstützt, doch es können nicht alle Faktoren berücksichtigt werden. Zum Beispiel kann es zu einem Streik vom Personal kommen oder es treten technische Probleme auf. Leider lässt sich die Situation auf dem Markt nicht mittel- oder langfristig planen und das stellt eine weitere Hürde der Fertigungsplanung dar. Deshalb fließen nur ungefähre Daten in die Planung ein. Aus diesem Grund ist eine manuelle Recherche des Marktes notwendig oder es fließen eigene Erfahrungswerte ein.

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Der Produktionsprozess wurde vielerorts automatisiert, doch es gibt auch heute noch in Deutschland Fertigungsunternehmen, die in dem Zeitalter der Fertigungsplanung nicht angekommen sind. Die Automobilhersteller zählen zusammen mit den Zulieferern zu den Vorreitern in dieser Branche. Die globalen Wettbewerber erzeugen einen enormen Druck auf die Firmen und die schnelle Umsetzung der Kundenwünsche steht fast an erster Stelle. Folglich entsteht eine sogenannte „Just-in-Time Produktion“.

Deshalb werden stets Fertigungssteuerungssysteme weiterentwickelt und verbessert. Bei der Herstellung von Produkten zählt eine intelligente Vernetzung zu dem ersten Schritt in die moderne Industrie. Das ist auch der Grund, weshalb sich das Management für die folgende Arbeitsvorbereitung und effektive Anwendungssysteme interessiert. Bei der Produktherstellung ist es wichtig, dass die Steuerung optimiert und flexibel gestaltet wird. Es müssen immer wieder neue Maßnahmen vereinbart werden, damit die Firma auch wettbewerbsfähig bleibt und auf dem globalen Markt mitspielen kann. Die Firmen müssen den angegebenen Termin einhalten und müssen dabei bei der Herstellung so effizient wie möglich vorgehen.

Das PPS-System dient der Auffassung und der anschließenden Weiterverarbeitung von Daten, die sehr nützlich für eine optimale und zeitnahe Herstellung von Produkten notwendig ist. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter entlastet, denn sie wissen immer ganz genau, welchen Arbeitsschritt sie ausführen sollen. Die Arbeit bleibt nicht einfach in der Warteschlange stehen und die Arbeitsabläufe sind gut aufeinander abgestimmt.

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